Innerer Wandel
- 15. März
- 3 Min. Lesezeit
Innerer Wandel vom Funktionieren zum Sein
Der innere Wandel vom Funktionieren zum Sein beginnt oft sehr leise.
Je mehr wir unser Licht-Sein, unser Seele-Sein fühlen können, desto mehr beginnt sich auch unsere innere Realität zu verschieben.
Von einem Leben, das stark auf das Außen ausgerichtet ist – auf Erwartungen, Anforderungen und Rollen – hin zu einem inneren, fühlenden Mit-sich-Dasein aus dem eigenen Licht-Sein, dem Seele-Sein und dem Ursprungsenergie-Bewusstsein.
Diese Verschiebung geschieht sehr leise.
Sie geschieht tief in dir. Und sie geschieht fortlaufend auf ureigene Weise.
Der innere Wandel beginnt leise
Während dieser Prozess in dir läuft, beginnst du dich – meist unbemerkt – ganz still und leise von deinen bisherigen Sichtweisen und Vorgehensweisen zu distanzieren.
Dabei kann es sein, dass du mit dem Außen plötzlich nicht mehr so selbstverständlich zurechtkommst wie zuvor.
Du stößt innerlich an Grenzen. Energetisch.
Das liegt daran, dass du dich innerlich in eine andere Realität verschiebst.
Deine innere Orientierung beginnt sich an etwas anderem auszurichten – an deinem Licht-Sein, deinem Seele-Sein und deinem Ursprungsenergie-Bewusstsein.
Wenn sich unsere innere Orientierung verschiebt
Bisher war deine Orientierung stark im Außen verankert. In gesellschaftlichen Vorgaben.
Auch in Formen des Funktionierens.
In Regeln, Erwartungen und Prägungen.
Zum Beispiel darin:
pünktlich zu sein, gehorsam zu sein, richtig zu handeln, den Anforderungen zu entsprechen.
Diese Orientierung ist über dein ganzes Denken, dein Verhalten, dein Nervensystem und deine Prägungen tief verankert.
Und gleichzeitig beginnt nun in dir eine andere Orientierung wirksam zu werden.
Dein Licht-Sein. Dein Seele-Sein. Dein Ursprungsbewusstsein Sein.
Dieses innere Sein orientiert sich nicht am Außen.
Es ist mit dem Ursprünglichen verbunden. Mit dem, was wir Menschen im Kern sind.
Mit der tieferen Wahrheit, die in allem liegt – und die sich auch in jedem einzelnen Menschen befindet.
Unabhängig davon, ob wir uns daran erinnern. Oder ob wir es wahrhaben wollen.
Der Spannungsraum zwischen Funktionieren und Sein
Wenn diese Orientierung in dir aktiver wird, entsteht häufig ein innerer Spannungsraum.
Ein Unbehagen. Manchmal auch ein Gefühl von Überforderung.
Ein Teil von dir funktioniert weiterhin – meist unbewusst – nach den bisherigen Strukturen.
Während ein anderer Teil bereits aus einer tieferen inneren Wahrheit heraus mit sich da ist.
Hier können sich tatsächlich innere Grenzen zeigen.
Nicht, weil etwas falsch läuft.
Sondern weil zwei unterschiedliche Orientierungssysteme gleichzeitig aktiv sind.
Das funktionierende System, das auf Anpassung und äußere Ordnung ausgerichtet ist.
Und das ursprüngliche System, das aus deinem Licht und deiner Seele heraus lebt.
Der Moment des Innehaltens
Dein Licht-Sein lässt sich nicht mehr in gleicher Weise vom Außen bestimmen.
Und du kannst es auch nicht einfach übergehen.
Dein Licht-Sein, dein Seele-Sein, dein Ursprungsenergie-Bewusstsein Sein lebt nicht nach den von uns Menschen gemachten Strukturen.
Und es gibt äußeren Strukturen nicht mehr dieselbe Zuwendung und Bedeutung.
So kann es gut sein, dass ein Teil von dir sich bewegen möchte, aufstehen möchte, etwas erledigen möchte.
Und dein Licht-Sein, dein Seele-Sein, dein Ursprungsenergie-Bewusstsein Sein hat dazu nicht die kleinste innere Bewegung in sich.
Und genau da braucht es Raum und Zeit.
Raum und Zeit, damit du dich nicht automatisch wieder in deine bisherigen Vorgehens- und Verhaltensweisen hinein bewegst.
Genau da ist zunächst Warten angesagt.
Ein tieferes Wahrnehmen deiner selbst.
Wenn sich dein ganzes System neu ausrichtet
Das Entscheidende in diesem Prozess ist nicht, etwas zu verändern oder zu korrigieren.
Sondern wahrzunehmen. Zu fühlen. Inneren Raum entstehen zu lassen.
Wenn dieser Raum da ist, zeigt sich dein ursprüngliches Sein immer deutlicher.
Und aus diesem Sein heraus beginnen sich alte Verhaltensweisen zu lösen.
Nicht durch Entscheidung.
Sondern durch eine Verschiebung deiner inneren Ausrichtung.
Du merkst vielleicht, dass du glaubtest, irgendwo sein oder etwas tun zu müssen.
Und gleichzeitig spürst du, dass sich innerlich etwas verlagert und das bisherige Handeln gerade nicht mehr vollständig stimmig ist.
Diese Verlagerung geschieht in deiner Ganzheit und ist auch im Körper gut spürbar.
Dein Körper reagiert auf diese innere Neuorientierung.
Energetisch. Strukturell.
Dein gesamtes System passt sich langsam an deine aus dem Ursprung kommende innere Orientierung an.
Eine Orientierung, die nicht mehr vom Außen gesteuert wird, sondern aus deinem ursprünglichen Sein heraus entsteht.
Dieser Prozess braucht Raum.
Raum zum Fühlen. Raum zum Wahrnehmen.
Wenn du dir diesen Raum erlaubst, kann sich diese innere Verschiebung vollständig entfalten.
Dieser innere Wandel geschieht nicht durch Druck oder Entscheidung.
Er geschieht Schritt für Schritt, wenn sich unsere innere Orientierung aus dem Außen zurück zu unserem ursprünglichen Sein bewegt.
Und du beginnst mehr und mehr aus deinem Licht-Sein, deinem Seele-Sein und deinem Ursprungsbewusstsein im Tag zu sein.
Kennst du diese Momente, in denen ein Teil von dir handeln möchte – und ein anderer Teil in dir still bleibt?




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